Zwischen den Terminen

Ein Link. Kein Konto,
keine Installation.

Du weist ein Mat zu, deine Patientin öffnet es auf ihrem eigenen Gerät. Das Problem „zwischen den Terminen passiert nichts“ kennt jede Praxis — und es scheitert selten am Willen, sondern an der Hürde davor.

Drei Schritte, und keiner davon liegt bei der Patientin.

Zuweisen

In der Akte ein Mat wählen, Schwierigkeitsgrad und Anzahl der Aufgaben setzen. Was du hier einstellst, gilt auch zuhause — der Link wendet deine Zuweisung an, nicht die Voreinstellung des Mats.

Weitergeben

Ein anonymer Link — einer, nicht einer pro Übung. Er öffnet eine Übersicht aller zugewiesenen Mats, und was du später dazugibst, steht am nächsten Tag darin: ohne neuen Link, ohne neuen QR-Code. Kein Name darin, kein Geburtsdatum, keine Kennung, die auf eine Person zeigt.

Nachsehen

Was geübt wurde, steht am nächsten Morgen in der Akte: welche Aufgaben, welche Fehlerarten, wie oft. Du musst nichts abfragen und niemanden erinnern.

Dasselbe Mat, derselbe Abend.

Was in der Praxis eingeführt wurde, wird zuhause wiederholt. Nicht etwas Ähnliches — dasselbe.

in der Praxis

Das Kind spielt ___ dem Ball.

zuhause, am selben Abend

Die Katze schläft ___ dem Sofa.

Der Link bleibt gültig, solange die Zuweisung steht. Nimmst du sie zurück, ist er zu.

Wenn das Netz wegbricht

Ein Mat lädt einmal vollständig — dann läuft es.

Bilder, Töne und Aufgaben werden beim Start geholt, mit einem Ladebalken, der zeigt, wie weit es ist. Danach braucht die Übung keine Verbindung mehr. Das Ergebnis geht ab, sobald wieder eine da ist.

Der Grund ist nicht Technik, sondern der Ort: Im Wartezimmer, im Bus, in einer Praxis mit schlechtem WLAN bricht eine Übung sonst mitten in der Aufgabe ab — und zwar bei jemandem, der gerade Mühe hat.

Bilder18/18
Töne6/6
Aufgaben12/12

bereit — ab hier ohne Verbindung

Was über den Link nicht geht.

Kein Konto für die Patientin

Es gibt keine Anmeldung, kein Passwort und keine Mailadresse. Wer den Link hat, kann üben — mehr nicht.

Kein Name im Link

Die Zuordnung zur Person läuft über deinen Patienteneintrag, nicht über die Adresse. Ein weitergegebener Link verrät nicht, wem er gehört.

Kein Weg zurück in die App

Vom Player führt kein Link in den Shop, ins Konto oder in die Bibliothek. Die Patientin sieht die Übung und sonst nichts.

Bevor es zählt

Hineinschauen darf jeder.

Bevor eine Übung startet, fragt der Player: „Übst du heute mit dieser Aufgabe?“ Wer „Nur ausprobieren“ wählt, spielt dieselbe Aufgabe — nur zählt sie nicht.

Gedacht ist das für alle, die mitschauen: Eltern, die wissen wollen, was ihr Kind da tun soll, Angehörige, die den Link zum ersten Mal öffnen. Ohne diese Frage stünde ihr Blick als Übung in deiner Auswertung, und die Zahlen dort wären falsch, ohne dass es jemandem auffällt.

Übst du heute mit dieser Aufgabe?

Nicht nur Übungen

Ein Bogen geht denselben Weg.

Bögen sind Mats, die nicht üben, sondern fragen. Du weist einen Anamnesebogen genauso zu wie eine Übung, und er steht in derselben Übersicht unter demselben Link.

Ausgefüllt wird zu Hause, in Ruhe und zu zweit, wenn es sein muss. Ein Bogen wird nicht gewertet — es gibt keine Trefferquote und keinen Versuch, den man besser machen könnte. Am Ende steht eine Bestätigung, dass abgeschickt wurde.

Was nicht zutrifft, wird nicht gefragt: Steht bei „schon einmal in Therapie gewesen“ ein Nein, verschwinden die Folgefragen dazu.

Probier den Weg einmal selbst aus.

Auf dem Dashboard startest du jedes Mat über „Ohne Patient:in testen“ — es läuft dann genau so, wie es bei deiner Patientin läuft, nur dass nichts gespeichert wird.

30 Tage ausprobieren