Die Quote im ersten Versuch
Was auf Anhieb gelingt, ist etwas anderes als was am Ende stimmt. Für den Verlauf zählt, was ohne Umweg gelingt.
Nach der Stunde
Eine Trefferquote zählt auch, was nach zwei Fehlversuchen und einer Hilfe noch richtig wurde. Sie mischt eine schwere Wortfindungsübung mit einer leichten Adjektiv-Aufgabe. Sie ist rechnerisch richtig und für die nächste Stunde unbrauchbar.
Trefferquote über sieben Mats
Das ist keine Punktzahl mehr. Das ist die Richtung für die nächste Stunde.
Nicht „Aufgabe 1, nicht korrekt, 57,7 Sekunden“. Sondern die Aufgabe beim Namen, die Art des Fehlgriffs und die Notiz, die du beim Bauen dazugeschrieben hast.
Beispiel mit erfundenem Inhalt. Echte Zuordnungen erscheinen in keinem Material, das nach außen geht.
Was stattdessen zählt
Keine davon ist neu erhoben. Sie standen schon im Sitzungsdatensatz und wurden pro Sitzung einmal angezeigt — nie verglichen, nie zusammengezählt.
Was auf Anhieb gelingt, ist etwas anderes als was am Ende stimmt. Für den Verlauf zählt, was ohne Umweg gelingt.
Sinkt er bei gleicher Quote, hat sich etwas bewegt. Genau dieser Fall ist der häufigste — und in einer Prozentzahl unsichtbar.
Bei level: auto bewegt sich das Material unter der Quote. 70 % auf „schwer“ sind etwas anderes als 90 % auf „leicht“ — ohne die Stufe daneben ist ein Verlauf irreführend.
Über zehn Sitzungen
Das würde keine Gesamtquote je zeigen. Die Ablenker-Arten stehen im Mat — semantisch, phonologisch, visuell, syntaktisch, nicht verwandt —, und erst über mehrere Sitzungen addiert werden sie zu einer Aussage.
Erfundene Zahlen. Echte Zuordnungen erscheinen in keinem Material, das nach außen geht.
Über Sitzungen hinweg
Zwei kurze Listen auf Item-Ebene. Die Daten liegen verschlüsselt in der Sitzung und werden beim Anzeigen zusammengezählt — es entsteht keine zweite Ablage mit Patientenbezug.
Kein Befund. logoPad ist Übungsmaterial, kein Medizinprodukt. Es gibt keine Messung, keine Normwerte, keinen Vergleich mit einer Stichprobe. Was die Auswertung zeigt, ist, wie diese Aufgaben in diesen Sitzungen gelaufen sind — die fachliche Einordnung machst du.
Keine Eingaben. Gespeichert wird, ob und wie eine Aufgabe gelöst wurde, welche Fehler dabei auftraten und wie oft geübt wurde. Die Sitzungsdaten sind verschlüsselt abgelegt und nur der Praxis zugänglich, die die Patient:in in ihrer Verwaltung hat.
Ohne Export, ohne Zwischenschritt — dort, wo du ohnehin nachsiehst, bevor die Stunde anfängt.